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Asynchrones Lernen bedeutet, dass Lehren und Lernen zeitversetzt stattfinden.

Nach dieser Definition haben wir alle schon in Ansätzen asynchron gelernt. Während der Schulzeit zum Beispiel, wenn wir die Hausaufgaben alleine gemacht haben und sie am nächsten Tag mit dem Lehrer gemeinsam verbessert haben. Später dann in der Berufsausbildung / Studium war es dann ähnlich. Hättest Du dir damals auch manchmal gewünscht, dein Lehrer oder Dozent wäre bei Rückfragen nur eine kurze Nachricht weit entfernt? Wie oft hättest Du gerne diese „Asynchronität“ verkürzt?

Man kann seine*n Gesangslehrer*in nicht jeden Tag in Echtzeit bei sich haben. Aber durch die moderne Kommunikationstechnologie gibt es heute viele Möglichkeiten, wie man die Lehrperson noch mehr in die eigene gesangliche Entwicklung miteinbeziehen kann. Video Messenger Apps, digitale Walkie Talkies, Share Files, private Gruppen in Social Media Netzwerken … all das kann dazu beitragen, das Üben zielführend zu unterstützen, kann ein positives Gemeinschaftserlebnis schaffen und Auftrittsangst verringern – um nur einige positive Effekte zu erwähnen. Ehe wir uns jedoch auf die technischen Details stürzen, beschäftigen wir uns mit folgender Frage:

In welchen Situationen kann Asynchronität das Lernen intensivieren und beschleunigen?

Wir betrachten 4 fiktive Situationen aus dem Blickwinkel von Sängerinnen und Sängern, die den Bedarf nach asynchroner Arbeitsweise zeigen. Das Prinzip kann auf alle Arten von Performern angewendet werden, die gute Gewohnheiten etablieren möchten.

  • Situation 1: Klarheit
    Der letzte Unterricht liegt bereits ein paar Tage zurück. Da war mir noch alles klar. Ich habe mein Coaching aufgenommen und mir meine Übungsschritte sogar kurz notiert. Aber irgendwie ist jetzt im Moment alles anders und ich komme alleine auf keinen grünen Zweig. Wenn mein Lehrer jetzt erreichbar wäre, wäre das Problem innerhalb von fünf Minuten gelöst und ich würde in meinen Workflow zurückfinden, statt tagelang mit lästigem hin und her probieren wertvolle Zeit zu verplempern.
  • Situation 2: Do It Yourself
    Ich brauch doch keinen Gesangsunterricht. DIY ist vielmehr mein Ding. Der Song ist vorbereitet, Backing Track läuft, Mikro eingestellt, Lautstärke gepegelt und los gehts. Und auf einmal funktioniert beim Singen etwas nicht mehr so wie sonst. Irgendetwas ist anders. Da ich routiniert bin finde ich eine Lösung, die zwar funktioniert, aber sie macht mich auch nicht wirklich glücklich. Wenn ich nur mal eben jemanden fragen könnte, die mir hilft aus einem „passt schon.“ ein „wow!“ zu machen, ohne dass sie direkt physisch vor Ort sein muss.
  • Situation 3: Kontinuität
    Ich weiß, regelmäßig und richtig üben ist wichtig. Aber dann gibt es ja auch noch das Leben. Lange Tage im Job, wenig Ruhe zuhause, kein Proberaum, Corona, keine Live-Gigs und auch keine Proben, knapp bei Kasse. Es gibt immer tausend Gründe, die mir und meinen Zielen in die Quere kommen wollen. Wenn ich meiner Lehrerin ein paar Mal pro Woche ein Video schicken „müsste“, würde mir das mit der Kontinuität eher gelingen.
  • Situation 4: Ortsunabhängigkeit
    Ich bin viel unterwegs, z.B. auf Geschäftsreise, oder im Auslandsemester, oder auf Tour. Ab und zu könnte ich schon Unterstützung von meinem Vocal Coach gebrauchen. Aber der sitzt natürlich grad in Deutschland.

In jeder dieser 4 Situationen ist es hilfreich, jemanden in Reichweite zu haben, der einem Feedback geben kann und Ahnung von der Materie hat. Aber wie geht man es an, damit es auch was bringt?

Was die kostenlose Technik für asynchrones Arbeiten zu bieten hat:*

  • Share-File Dokumente für schriftlichen Austausch und zum Pläne schmieden (z.B. über Google Documents). Gut geeignet für komplexe Projekte.
  • Video Messenger Apps (z.B. Marco Polo). Gesangsvideos direkt per Handy in der Cloud aufnehmen und dem Coach schicken. Vorteil: Kein Speicherverbrauch auf dem Gerät. Videos bleiben in der Cloud und können wiederholt angesehen und gelöscht werden. Der Vocal Coach kann mit einer persönlichen Nachricht in Videoform antworten.
  • Private Communities in Sozialen Netzwerken zum Teilen von Übungsvideos und Stellen von Fragen. Z.B.: Private Facebookgruppe
  • Walkie Talkie Apps (z.B. Voxer) für kurzfristige Fragen und Anregungen. Empfehlung: Nicht dieselbe App nutzen, die man für private Gespräche nutzt. Kanäle getrennt halten hilft dabei, fokussiert zu bleiben.

Ich kann selbst aus eigener Erfahrung bestätigen, wie hilfreich asynchrone Arbeitsweisen sind. Sie greifen nämlich dort, wo das tatsächliche Lernen – die Transformation passiert. Nicht im Unterricht, sondern in den eigenen vier Wänden. Man holt den Vocal Coach digital und persönlich zu sich nach Hause.

Tamara Pientka

*Es besteht keine bezahlte Werbepartnerschaft zwischen Tamara’s Enjoy your Voice und den genannten Appanbietern.

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